Pille Gartenwelt
Weiße Johannisbeeren Weiße Versailler Ribes rubrum
🍇 Weiße Versailler ist eine alte, bewährte weiße Johannisbeersorte mit langen Trauben, hellen durchscheinenden Beeren und einem mild-aromatischen Geschmack.
🌿 Erhältlich als Busch, Halbstamm oder Hochstamm – ideal für Beet, Obstgarten, Naschgarten oder als dekoratives Fruchtgehölz im kleineren Garten.
🌸 Die Sorte blüht meist im April bis Mai und trägt ihre reifen Früchte ab Mitte Juli; weiße Johannisbeeren sind dabei für ihr feines, oft leicht weinartiges Aroma bekannt.
🍓 Die Beeren schmecken mild bis fein säuerlich, oft mit weniger Säure als rote Sorten, und eignen sich sehr gut zum Frischverzehr, für Gelee, Marmelade, Desserts und Saft.
☀️ Weiße Versailler ist selbstfruchtbar; weitere rote oder weiße Johannisbeeren in der Nähe können den Ertrag zusätzlich steigern.
Produktbeschreibung
Die Weiße Versailler Johannisbeere ist ein echter Klassiker unter den weißen Johannisbeeren und eine hervorragende Wahl für alle, die ein mildes, aromatisches Beerenobst mit schöner Gartenausstrahlung suchen. Botanisch gehört sie zu Ribes rubrum, also zu den roten Johannisbeeren, und ist eine weißfruchtige Auslese dieser Art. Typisch für die Sorte sind ihre langen Fruchttrauben, die hell cremeweißen bis glasig durchscheinenden Beeren und ihr besonders angenehmer, fein süß-säuerlicher Geschmack. Gerade weil sie milder ist als viele rote oder schwarze Sorten, wird sie gerne direkt vom Strauch genascht.
Im Garten wirkt Weiße Versailler zugleich nützlich und dekorativ. Das frische Laub, die eher dezenten Blüten und die später elegant herabhängenden Beerentrauben machen die Pflanze zu einem schönen Obstgehölz für viele Gartenstile. Besonders attraktiv ist, dass die Beeren hell und edel wirken und oft etwas weniger von Vögeln beachtet werden als rote Sorten. So verbindet diese Sorte Ertrag, Optik und angenehmen Geschmack auf besonders harmonische Weise.
Aussehen, Geschmack, Erntezeit & Verwendung
Die Früchte von Weiße Versailler sitzen an langen Trauben und wirken durch ihre helle, fast transparente Schale besonders elegant. Die Beeren sind meist mittelgroß, saftig und im reifen Zustand sehr ansprechend für die sommerliche Naschernte. Im Vergleich zu kräftig säuerlichen roten Sorten schmeckt diese Sorte milder, weicher und zugleich aromatisch, teils mit nur wenig Säure. Gerade deshalb gilt sie als besonders angenehm für den direkten Verzehr.
Die Erntezeit beginnt in der Regel ab Mitte Juli. Je länger die Früchte am Strauch ausreifen, desto süßer werden sie meist. Für Gelee oder Marmelade kann etwas früher geerntet werden, da der Pektingehalt dann günstiger ist. In der Küche ist Weiße Versailler sehr vielseitig: Sie eignet sich für Frischverzehr, Obstdesserts, Kuchen, Marmelade, Gelee und Saft. Durch ihr feines Aroma passt sie besonders gut zu sommerlichen Rezepten und zu leichten, fruchtigen Zubereitungen.
Busch, Halbstamm & Hochstamm
Als Busch zeigt sich Weiße Versailler in ihrer klassischen Form: natürlich, fruchtbar und gut verzweigt. Diese Wuchsform ist ideal für den Obstgarten, für Reihenpflanzungen oder als ertragreicher Einzelstrauch im Garten. Weiße Johannisbeeren wachsen als Strauch meist aufrecht und erreichen ungefähr 100 bis 160 cm Höhe; für Weiße Versailler werden häufig etwa 120 bis 150 cm angegeben.
Als Halbstamm wirkt die Sorte besonders dekorativ und ordentlich. Die Krone sitzt höher, wodurch Unterpflanzungen, Pflege und Ernte oft angenehmer werden. Diese Form eignet sich sehr gut für kleinere Beete, strukturierte Pflanzungen oder auch für größere Kübel an geschützten Standorten. Der Hochstamm setzt noch stärkere optische Akzente und macht aus der Johannisbeere fast ein kleines Fruchtbäumchen – ideal für alle, die Nutzwert und Zierwirkung verbinden möchten. Weiße Johannisbeeren sind ausdrücklich auch als Stämmchen erhältlich, was diese Wuchsformen gärtnerisch sehr gut etabliert.
Standort, Pflege & Besonderheiten
Weiße Versailler bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit humosem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden. Gerade weiße Johannisbeeren profitieren oft von einem Standort, der hell, aber nicht zu heiß ist, da die hellen Früchte zu Sonnenbrand neigen können. Wichtig ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte, ohne dass Staunässe entsteht. Im Frühjahr unterstützt eine Gabe Kompost oder Beerendünger das Wachstum, und auch nach der Ernte kann eine leichte Nachdüngung sinnvoll sein.
Die Sorte gilt als selbstfruchtbar, sodass keine zweite Pflanze zwingend nötig ist. Dennoch steigt der Ertrag oft, wenn in der Nähe weitere rote oder weiße Johannisbeeren stehen. Als passende Befruchtersorten eignen sich daher gut andere Ribes-rubrum-Sorten, zum Beispiel Jonkheer van Tets, Rolan oder Rovada. Schwarze Johannisbeeren sind dagegen als Pollenspender ungeeignet. Für die Fruchtbildung und eine gute Ausreife sind außerdem Bienen und Hummeln wichtige Bestäuber.
Details
Blütezeit: April bis Mai, teils bis Mai/Juni.
Blütenfarbe: grünlich bis gelblich-weiß, eher unscheinbar.
Wachstum: aufrecht, kräftig, als Busch gut verzweigt; als Halb- oder Hochstamm mit kompakter Krone.
Wuchsgeschwindigkeit: mittel bis stark.
Lateinischer Name: Ribes rubrum ‘Weiße Versailler’.
Deutscher Name: Weiße Johannisbeere ‘Weiße Versailler’.
Erntezeit: meist ab Mitte Juli.
Geschmack: mild, fein süß-säuerlich, sehr aromatisch.
Verwendung: Frischverzehr, Gelee, Marmelade, Saft, Desserts, Kuchen.
Max. Höhe ausgewachsen: als Busch meist ca. 120–160 cm; als Halbstamm und Hochstamm abhängig von der Veredelungshöhe, mit entsprechend kompakter Krone.
Max. Breite ausgewachsen: als Busch meist ca. 100–120 cm.
Standort: Sonne bis Halbschatten, möglichst nicht zu heiß.
Wasser: gleichmäßig feucht, keine Staunässe.
Dünger: im Frühjahr Kompost oder Beerendünger, bei Bedarf leichte Nachdüngung nach der Ernte.
Befruchtersorten: selbstfruchtbar; für höhere Erträge geeignet sind andere rote oder weiße Johannisbeeren, z. B. Jonkheer van Tets, Rolan oder Rovada.
Giftigkeit für Haustiere und Kinder: Die Früchte sind essbar; Johannisbeeren gelten zudem für Hunde als ungiftig.